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Am 18.11.2005 berichtete die "Welt Kompakt" in einem Artikel über den zu erwartenden drastischen Anstieg von Treibhausgasen. Hierin wird prognostiziert, dass die Emission von Treibhausgasen bis 2012 nicht wie in Kyoto beschlossen um 5% vermindert, sondern um 19,5% steigen werden.
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Diese Steigerungsrate ist in der Hauptsache auf die zunehmende Industrialisierung in den Entwicklungsländern und Asien zurückzuführen. Staaten, denen in erster Linie ihr eigenes Wohlergehen am Herzen liegt und nicht unbedingt die Umwelt. Hier schleicht sich bereits die erste Fehlannahme in der herrschenden Argumentation der Windkraft-Befürworter ein: Windkraft wird in diesen boomenden Staaten keine Rolle spielen, da die Prioritäten hier andere sind und sie in keiner Weise die Bedürfnisse dieser Länder hinsichtlich Energieerzeugung befriedigen kann.
Selbst wenn man diese Länder für die Windkraft begeistern könnte: Es hätte keinen Effekt auf den Ausstoß von Treibhausgasen. Denn der Artikel führt weiter aus, dass Deutschland mit einer Verminderung des Ausstoßes um 18,2% zwar seinem Kyoto-Ziel von 21% nahe gekommen ist, diese Reduzierung aber hauptsächlich auf den Zusammenbruch der Industrie in Ostdeutschland zurück zu führen ist.
In den letzten 5 Jahren, den Boomjahren der Windkraft, stagniert nämlich die Reduzierung der Treibhausgase in Deutschland! Und das man argumentieren könnte, dass die Windkraft einen weiteren Anstieg verhindert hat, kann angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung in diesem Zeitraum getrost ausgeschlossen werden.
Diese Zahlen bestärken uns in unserer Überzeugung, dass allein Investitionen in Maßnahmen zur Energieeinsparung, Effizienzsteigerung vorhandener Technologien und Investitionen zur Erforschung neuer Technologien den Steigerungsraten bei der Emission von Treibhausgasen Einhalt gebieten kann. Denn solche Technologien, die effizienten Umgang mit Rohstoffen und damit Kosteneinsparungen versprechen werden Abnehmer auf dem Weltmarkt finden und somit über Deutschlands Grenzen hinaus zur Verminderung von Treibhausgasen und nebenbei auch noch für den ein oder anderen (nicht subventionierten) Arbeitsplatz sorgen.
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